Wissenswert

„Aufschieberitis" Ade! Wie Sie To-Do Listen effizient abarbeiten

Das Aufschieben, oder Verschieben von anstehenden Aufgaben, wird auch Prokrastination genannt. Prokrastination kann zusammengefasst werden mit: „viel vorgenommen - wenig geschafft“. In diesem Blog Beitrag erfahren Sie, wie Sie dem ständigen Aufschieben von Aufgaben den Kampf ansagen. 

Was ist Prokrastination?

Der Tag im Büro beginnt bei Vielen mit langen To-Do Listen und vermeintlich großer Motivation, um dann am Ende des Tages festzustellen, dass die To-Do Liste immer noch nicht wirklich abgehakt ist. 

Ablenkung findet sich überall: das Telefon klingelt, E-Mails müssen beantwortet werden oder ein Kollege braucht Hilfe.

Für den Menschen ist es einfacher Dinge aufzuschieben, als sie direkt anzugehen. Das Kernproblem vieler Menschen ist es, dass viele keine Prioritäten setzen und so nicht alles von ihrer To-Do Liste erledigen können. Müssen schwierige und große Aufgaben erledigt werden, werden meistens kleine und einfachere Aufgaben vorgezogen, um auf kurzem Weg Erfolgserlebnisse zu erreichen.

Menschen, die Prokrastination in ihrem Alltag erleben, sind viel mehr darauf aus, sich von der Leistungsgesellschaft wegzubewegen. Weg davon, immer 100 % geben zu müssen. Natürlich kann niemand immer fokussiert bei der Arbeit bleiben, aber die Menschen brauchen durch das Aufschieben von Aufgaben für eine Sache fünf, anstatt nur zwei Stunden, weil sie sich immer wieder ablenken lassen und wertvolle Zeit vergeuden.

Um dies zu verdeutlichen: Wenn Sie pro Tag zwei Stunden Aufgaben aufschieben, dann ist das auf ein Jahr gerechnet ein ganzer Monat.

Ständigem Aufschieben den Kampf ansagen

„Aufschieberitits" kann ganz einfach umgangen werden, indem alle möglichen Dinge beseitigt werden, die dazu geeignet sind, sich ablenken zu lassen.
Vier Stunden arbeiten, jede Stunde fünf Minuten Pause machen und nach diesen vier Stunden eine längere Pause einzulegen ist produktiver als der Versuch acht Stunden am Stück zu arbeiten und immer wieder aufs Handy zu schauen.
Pausen sind wichtig, um danach wieder fokussiert arbeiten zu können!
Im Grunde haben wir jeden Tag die gleiche Anzahl an Stunden zur Verfügung. Durch eine andere Verteilung der Arbeit und den Fokus auf das Wesentliche erscheint es uns aber, als hätten wir doppelt so viel Zeit.

Tipps gegen Prokrastination

Vorplanen
Planen Sie welche Aufgaben mehr Zeitaufwand erfordern als andere und erstellen Sie daraufhin eine Liste. Notieren Sie nur Aufgaben, die für einen Arbeitstag realistisch zu erledigen sind.

Weniger Druck
Anstatt „müssen“ einfach das Wort „möchten“ einsetzen, so entsteht weniger Druck durch Aufgaben die Sie noch machen MÖCHTEN.

Große Aufgaben teilen
Wenn Sie an einem großen Projekt arbeiten, dann setzen Sie sich kleinere Etappenziele, die schneller erreicht werden können. So haben Sie tagtäglich ein Erfolgserlebnis und kommen dem großen Ziel des Projektabschlusses stetig näher. 

Routinen einplanen
Wenn Sie Ihren Alltag strukturiert planen und eine Routine einführen, vermeiden Sie von vornherein die Gefahr etwas aufzuschieben, z.B.: "Jeden Morgen um 9 Uhr möchte ich meine E-Mails checken.“ 

Weniger Online sein
Das Handy einfach mal zur Seite legen, denn das Internet und vor allem Social Media Kanäle sind ein unglaublicher Zeitfresser und zeitgleich eine große Ablenkung.
Blogs lesen, surfen, schauen was die Kollegen am Wochenende gemacht haben und schon sind mehrere Stunden um, in denen bereits diverse Aufgaben hätten erledigt werden können.

Fazit

Unter Prokrastination leidet so gut wie jeder Mensch in der Leistungsgesellschaft. Wer allerdings erkannt hat selbst betroffen zu sein, kann mit ein wenig Umdenken und nützlichen Tipps wie in diesem Artikel der „Aufschieberitis“ den Kampf ansagen, um in Zukunft effizienter und erfüllender zu arbeiten.