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Google Update: Neue Link-Attribute

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Mit „sponsored“ und „ugc“
führt Google zwei neue Linkattribute ein

Google führt zwei neue Linkattribute ein und wertet das Linkattribute nofollow künftig (nur noch) als Hinweis. Welche Rolle diese Neuerungen für das Ranking von Websites bedeuten und welche Anpassungen vorgenommen werden sollten, erläutert der folgende Beitrag.


Zwei neue Attribute:
rel=“sponsored“ und rel=“ugc“

Mit dem Sponsored-Attribut (rel="sponsored") sollen Links gekennzeichnet werden, die im Rahmen von Werbung, gesponserten Inhalten oder ähnlichem gesetzt werden und für die eine Gegenleistung geflossen ist: klassische Werbung, gekaufte Links, Empfehlungen, die es ohne Geld nicht gegeben hätte und vergleichbare Links.

Das UGC-Attribut (rel="ugc") steht für User Generated Content, also nutzergenerierte Inhalte. Es soll angewendet werden, wenn nicht der Webseitenbetreiber selbst, sondern die Nutzer der Webseite Links setzen. Gemeint sind z. B. Links in Blogkommentaren oder Links in Forenbeiträgen.

Laut Google können auch mehrere dieser Attribute für einen einzelnen Link kombiniert werden. So können beispielsweise rel=“nofollow ugc“ für Links im Kommentarbereich eines Blogs gesetzt werden, die man nicht weiterempfehlen möchte.


Google wertet Linkattribut „nofollow“
nur noch als Hinweis

Das Nofollow-Attribut (rel=’nofollow’) ist weiterhin gültig und behält seine ursprüngliche Aussage: Der Webseitenbetreiber möchte mit diesem Link keinerlei Empfehlung abgeben.

Google hat jedoch auf seinem Webmaster Central Blog angekündigt, das 2005 eingeführte nofollow Attribut zur Auszeichnung von Links, denen Google nicht folgen soll, nicht mehr als Anweisung verstehen. Ab dem 1. März 2020 wird Google auch für Crawling- und Indexierungszwecke "no follow" nur noch als Hinweis betrachten. Google erklärt dazu in der offiziellen Mitteilung, dass die Suchmaschine "nofollow"-Links nicht länger ignorieren möchte, da die Analyse solcher Links beispielsweise dabei helfen kann, unnatürliche Verlinkungen aufzudecken.

Durch die Berücksichtigung von "nofollow"-Links vermeidet man also, dass solche wichtigen Informationen unentdeckt bleiben. Gleichzeitig können Webmaster aber weiterhin Google signalisieren, dass bestimmten Links weniger Gewicht gegeben werden soll.


Was bedeuten die Änderungen
für Website-Betreiber?

Für die Zukunft empfiehlt Google „sponsored“ und „ugc“ für die jeweiligen Anwendungsfälle zu nutzen, es entstehen aber weder Vorteile durch die Verwendung der neuen Attribute, noch Nachteile, falls man es nicht tut. Die Anpassungen sind rückwärtskompatibel und es gibt keine Notwendigkeit für Änderungen an bestehenden Webseiten.

Wenn sowieso eine Überarbeitung der Link-Attribute ansteht, können die neuen Werte von Google genutzt werden – Ranking-Vorteile sind durch die Verwendung der zusätzlichen Link-Attribute aber nicht zu erwarten. Webmaster, die die neuen Werte von Google auf ihren Seiten nutzen, können aber dazu beitragen, dass Google Links beim Durchsuchen des Webs besser verarbeiten kann.


Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2019/09/evolving-nofollow-new-ways-to-identify.html

Veröffentlicht am:
25.09.2019
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