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6 Marketing-Tipps für Caterer

Als Werbeagentur für Cateringunternehmen (und die Gemeinschaft der führenden Catering Unternehmen in Deutschland LECA) ist es unsere Aufgabe diese besondere Form der Gastronomie erfolgreich zu bewerben. Ein paar Erkenntnisse haben wir in diesen Tipps zusammen gefasst.


1. Caterer müssen gefunden werden

Ein Restaurant ist über seinen Standort sichtbar vor Ort. Ein Caterer kann nicht auf Laufkundschaft setzen, sondern muss gefunden werden. Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing zählen damit zu den wichtigsten Kanälen im Caterer Marketing. Vor allem, weil Catering eine Anlass bezogene Dienstleistung ist. Potentielle Kunden haben einen akuten Bedarf und suchen dafür einen Dienstleister. Bei der Google Suche nach „Catering + Ort“ muss es das Ziel sein auf der ersten Seite zu landen. Wenn es aufgrund des hohen Wettbewerbs mit der organischen Suche nicht direkt klappt, dann über Google AdWords.

Anlassbezogen heißt auch, dass potentielle Kunden nach ihrem Anlass suchen „Hochzeitscatering + Ort“ oder „Eventcatering + Ort“ sind beispielhafte Keywords. Eine gründliche Keywordanalyse und ein SEO Konzept sind für jeden Caterer ein Muss. Eine gute Website natürlich ebenso.

2. In gute Bilder investieren

Online kann man nicht probieren. Aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Gute Bilder machen nicht nur einen überzeugenden ersten Eindruck, sondern geben potentiellen Kunden einen Vorgeschmack auf die Leistung des Anbieters. Was in der klassischen Gastronomie verpönt ist, bebilderte Speisekarten, ist bei Caterern immens wichtig: Bilder statt Speisekarten.
Mal schnell mit der Kamera auf den Teller halten reicht nicht. Die Bilder müssen die Stimmung, das Ambiente und den Anspruch vermitteln, für das man als Caterer steht. Dafür braucht man gute Belichtung, individuelle Kreationen und stilvolle Dekoration.

3. Als Unternehmen eine Marke werden

Eine Marke markiert den Unterschied zum Wettbewerb. Die klare Botschaft, wofür man als Unternehmen steht und welche Vorteile und Stärken man zu bieten hat ist der wichtigste Baustein für eine eindeutige Positionierung und damit den Markenauftritt. Die Krux liegt vor allem darin, dass man nicht für alles gleichermaßen gut sein kann. Eine Positionierung vom kleinen Privatevent über das Schulcatering bis hin zu Großveranstaltungen ist wenig glaubwürdig. Dafür kann es sinnvoll sein, manche Angebote unter einer eigenen Marke oder Linie zu vertreiben, um für den Kunden eine klare Trennung der einzelnen Angebote zu haben.

4. Angebote sind wichtig

Manche Angebote von Caterern sehen aus wie eine Exceltabelle und lesen sich so spannend wie die AGBs von Otto. Doch gerade das sind die Dokumente, die der Kunde unterschreiben soll. Catering-Angebote müssen übersichtlich und transparent sein, aber vor allem gut gestaltet, ansprechend zu lesen und zu gucken sein. Dann schaut der Kunde auch nicht nur auf den Preis.

5. Innovativ sein

Modernes Catering hat nichts mit Kartoffelgratin und Kaisergemüse aus Wärmeschüsseln zu tun. Innovativ heißt nicht unbedingt hochpreisig. Im Streetfood Trend lassen sich auch einfache Gerichte spannend umsetzen. Inspirationen gibt es bei Instagram und Facebook genug (einfach den Auftritten der großen Event-Caterer folgen).

6. Social Media

Gute Küche spricht sich rum. Aber besser, man spricht selber drüber. Das Tolle am Catering-Business ist, dass es immer was zu berichten gibt. Jeden Tag neue Gerichte, saisonale Highlights, spannende Events, glückliche Gäste. Mit guten Bildern lassen sich im derzeitigen Food-Porn-Trend auch Follower und Fans aufbauen, denn Rezeptideen Innovationen über leckeres Essen interessieren fast jeden.
 

Fazit: Für Gastronomen ohne Restaurant, sprich Caterer, ist gutes Marketing enorm wichtig. Mit einigen Grundregeln und der Freude am aktiven Kommunizieren lässt sich gerade für Caterer gut werben.

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