Ein Thema, ein ganzes Paket: Unser neuer Content-Flow-Prozess

Vom Hackathon zum automatisierten Content-Flow
16 Stunden. So lang hat es bei uns bisher gedauert, bis aus einem Thema ein fertiges Content-Paket wurde: Blogbeitrag, Newsletter, Posts für Instagram, LinkedIn und das Google-Unternehmensprofil. Im Oktober 2026 haben ein paar .brandies aus unseren Teams in Köln und Frankfurt deshalb einen Tag lang die Köpfe zusammengesteckt. Das Ergebnis unseres Hackathons ist ein automatisierter Content-Flow-Prozess, der dasselbe Paket in rund drei Stunden schafft.
Zählen Sie gerade, wie viele Stunden Arbeit in Ihrem Content-Prozess stecken? Dann haben wir eine gute Nachricht: Diese Stunden lassen sich auch bei Ihnen reduzieren. Denn unser Content-Flow-Prozess ist ein Bauplan: Er zeigt, wie Content automatisiert von der ersten Themenidee bis in Blog, Newsletter und Social Media läuft. Wir haben ihn zuerst an uns selbst ausprobiert. Angepasst an Ihre Themen, Ihre Marke und Ihre Systeme lässt er sich auf Ihr Team übertragen.
Warum kostet regelmäßiger Content so viel Zeit?
Weil an jedem Thema eine ganze Kette hängt, und jedes Glied kostet Zeit. Vier Engpässe haben wir bei uns gefunden, und vielleicht kommen sie auch Ihnen bekannt vor:
- Viele Hände: Recherche, Text, Bild, Freigabe. Jedes Thema wandert durch mehrere Hände, und jede Übergabe kostet Abstimmung und damit auch Zeit.
- Viele Systeme: Interne Mitteilungen, Newsletter, Social-Media-Kanäle und Website wollen einzeln gefüttert werden.
- Passende Bilder: Das richtige Motiv zu finden, ist schon Arbeit. Es für jeden Kanal ins richtige Format zu bringen, kommt obendrauf.
- Hohe Frequenz: Newsletter und Social Media leben vom Rhythmus. Und der gerät im Tagesgeschäft als Erstes aus dem Takt.
Wie verlässlich ist KI im Content-Prozess?
Vor dem Hackathon haben wir uns selbst genau die Fragen gestellt, die wir von Kundinnen und Kunden hören: Arbeitet eine KI zuverlässig? Kommen die Inhalte über die Schnittstellen in derselben Qualität an? Und können wir dem Ergebnis vertrauen?
Ja, solange der Mensch am Steuer bleibt. Unsere Antwort basiert auf festen Freigabeschleifen. Die KI recherchiert, schreibt und bereitet vor. Was veröffentlicht wird, entscheiden wir. Eine Grenze bleibt trotzdem: Ein Text, der von persönlicher Erfahrung lebt, braucht weiterhin jemanden, der sie gemacht hat.
Wie haben wir den Content-Prozess automatisiert?
Wir haben jede Etappe unseres bisherigen Prozesses auf den Prüfstand gestellt: Was kann eine KI übernehmen, wo muss ein Mensch entscheiden? Das Ergebnis folgt einem einfachen Prinzip: weniger statt mehr. Weniger Werkzeuge, weniger Übergaben, weniger Beteiligte.
Drei Bausteine tragen den Prozess:
| Baustein | Was er leistet |
|---|---|
| Zwei Tools | Claude Cowork erstellt die Inhalte auf einer gemeinsamen Datenbasis und ist über Konnektoren mit weiteren Systemen verbunden. MeisterTask übernimmt das Projektmanagement und fungiert als Schnittstelle. |
| Mehrere Quellen | Die KI recherchiert im Web und greift auf interne Quellen zu, etwa unsere Schreibregeln und bisherige Beiträge. |
| Drei Freigabeschleifen | An drei Stellen entscheidet ein Mensch, bevor es weitergeht (Human in the Loop): bei der Themenauswahl, beim Prüfen des Blogbeitrags und bei der Qualitätssicherung vor dem Einspielen auf Website, Social Media und im Newslettertool. |
So läuft ein Durchgang:
- 1. Thema finden: Die KI recherchiert nach einem festen Auftrag und liefert Themenvorschläge als Themenkarten. Ein Mensch wählt eines aus (Freigabe 1), danach folgt eine gründliche Recherche. Die Aufträge sind als Skills hinterlegt, also als wiederverwendbare Arbeitsanleitungen für die KI, und laufen als geplante Aufgabe.
- 2. Blogbeitrag schreiben: Ein Skill schreibt den Beitrag nach unseren Schreibregeln und im Aufbau unserer bisherigen Beiträge. Er arbeitet nur mit belegten Fakten und markiert Lücken, statt sie zu füllen. Dann ist wieder ein Mensch dran (Freigabe 2).
- 3. Paket ableiten: Aus dem freigegebenen Beitrag entstehen Newsletter-Bausteine, Posts für Instagram, LinkedIn und das Google-Unternehmensprofil sowie passende Bildmotive über eine Anbindung an Canva.
- 4. Internes ergänzen: Was keine KI wissen kann, liefert das Team: Personalnews, Referenzen und Einblicke hinter die Kulissen.
- 5. Prüfen und ausspielen: Nach der Qualitätssicherung (Freigabe 3) gehen die Inhalte über Brevo, Metricool und SilverStripe raus, die Systeme, mit denen wir ohnehin arbeiten.
Der Blogbeitrag ist dabei das Fundament. Weil alles aus demselben freigegebenen Text entsteht, zieht sich ein roter Faden durch Blog, Newsletter und Posts.
Was hat der Hackathon gebracht?
Rund 13 Stunden weniger Arbeit pro Content-Paket. Statt 16 Stunden brauchen wir für Blog, Newsletter und Social Posts zusammen fortan nur noch rund drei Stunden. Bei zehn Aussendungen im Jahr sind das 130 Stunden, mehr als drei volle Arbeitswochen. Zeit, die jetzt in Strategie, Ideen und Kundenprojekte fließen kann. Kann man machen, oder?
Wie kommt der Content-Flow in Ihr Unternehmen?
Mit denselben Etappen und Ihren eigenen Stellschrauben: Ihren Themenquellen, Ihrer Markenstimme, Ihren Systemen und Ihren Freigaben. Wir empfehlen, klein anzufangen, mit einem Kanal als Fundament, meist dem Blog. Sitzt der, docken Newsletter und Social Media an.
Haben Sie auch durchgehende Content-Prozesse für Blog, Newsletter und Social Media?
Gerne erarbeiten wir mit Ihnen eine passende Lösung.