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Inbound Marketing

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Warum Inbound-Marketing revolutionär und dennoch ein alter Hut ist.

Muss man Inbound-Marketing kennen?

Im Vergleich zu anderen aktuell sehr gängigen Marketingbegriffen wie „Content Marketing“ führt der Begriff „Inbound-Marketing“ noch ein Schattendasein. Zumindest was die Suchanfragen angeht. Insofern kann man auch noch ruhigen Gewissens nicht wissen, was Inbound-Marketing bedeutet. Aber es lohnt sich, denn dahinter steckt weit mehr als ein neuer Trendbegriff.
 


Google Trends für Inbound Marketing vs. Content Marketing

Was ist Inbound-Marketing?

Laut der gängigen Definition (Wikipedia / Ryte / Hubspot) beschreibt Inbound-Marketing vom englischen inbound „ankommend“ eine Strategie oder Methodik um von Kunden gefunden zu werden und nicht wie beim klassischen Marketing mit Werbebotschaften auf den Kunden zu zugehen.

Was ist daran revolutionär?

Revolutionär ist vor allem, dass es für viele Branchen gut funktioniert. Und das liegt zum einen an digitalen Marketingmethoden, wie Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Social Media und vor allem Content-Marketing, und zum anderen am veränderten Suchverhalten von Konsumenten. Denn erst seit dem digitalen Zeitalter sind die Kunden ständig auf der Suche nach für sie relevanten Themen und können gezielt nach eigenen Interessen online suchen.

Was ist daran ein alter Hut?

„Tue gutes und rede drüber“ ist eine der ältesten PR-Weisheiten und sorgt wie Weiterempfehlungs-marketing dafür, dass die Kunden von sich aus auf einen zu kommen, ohne dass man schnöde Werbung schalten muss.

Inbound-Marketing ist aber deutlich mehr, als darauf zu hoffen, dass die Kunden schon von alleine zu einem kommen. Mit Inbound-Marketing säet man bewusst Inhalte aus, so dass es dem Kunden nicht nur sehr leicht gemacht wird, das eigene Unternehmen zu finden, sondern dass jeder, der sich für bestimmte Themen interessiert unweigerlich auf eigene Inhalte treffen muss.

Wie funktioniert es?

Es gibt viele Beschreibungen des optimalen Ablaufes und nicht die eine „wahre Lehre“, genauso wenig, wie es im wirklichen Leben den „idealtypischen Ablauf“ gibt. Die meisten Definitionen beschreiben aber ein Anzahl von etwa 4-5 Prozessschritten, beginnend mit 1. Der Anziehung, es folgt 2. Die Konvertierung und 3. Der Abschluss sowie 4. Die Begeisterung.

In der 1. Phase Anziehung finden potentielle Kunden eigene interessante Inhalte und werden somit auf das Angebot, Unternehmen oder Produkt aufmerksam. Das kann über eine einfache Google Suche erfolgen, genauso wie über Influencer und Verlinkungen auf das Corporate Blog.

In der 2. Phase, der Konvertierung werden aus Besuchern Leads. Das heißt, man tritt in irgendeiner Form in direkte Interaktion mit dem potentiellen Kunden. Im Idealfall erhält man Kontaktdaten oder direkt eine Anfrage. Dafür bietet der UX- und Conversion-Baukasten eine Menge möglicher Instrumente.

Die 3. Phase beschreibt den Weg vom Lead zum Kunden, durch den Abschluss. Das kann online, wie offline erfolgen. Entscheidend ist, dass der interessierte User zum Kunden wird.

Die 4. Phase kann man auch als After-Sales-Marketing beschreiben. Hier geht es darum, den Kunden zur Weiterempfehlung oder dem digitalen Pendant, dem liken, sharen oder auch positiven Online-Bewertungen zu gewinnen. Dadurch erreicht man wieder neue potentielle Kunden aus dem sozialen Umfeld des gerade gewonnen Kunden.

Wer macht es?

Unter anderem wir. Einzelne Maßnahmen aus dem Inbound-Paket wie SEO und SEM sind schon recht lange unser Leistungsgebiet. Mit der Agenturumstellung zu brandcom und der Kombination der Agenturleistungen aus Köln und Frankfurt haben wir ein komplettes Inbound-Marketing Portfolio strategisch verankert. Nicht zuletzt deshalb steht eine gute Content-Strategie am Beginn vieler unserer Kampagnenplanungen.

Fazit

Es funktioniert. Nicht bei jedem Unternehmen und nicht bei jedem Produkt. Man darf sich auch keine Illusion machen, es ist genau wie jede durchdachte Marketingstrategie mit Arbeit verbunden. Denn damit interessierte potentielle Kunden von sich aus die ausgelegten Anker finden und Schritt für Schritt zum Kunden und zum Multiplikator werden, müssen viele Rädchen richtig ineinandergreifen und die Prozesse aus Kundensicht gedacht werden. Und damit sind wir wieder bei dem Schlüssel für fast alle erfolgreichen Marketing- und Werbemaßnahmen.

Quellen und weitergehende Literatur:

hubspot.de/inbound-marketing
chimpify.de/marketing/was-ist-inbound-marketing

Veröffentlicht am:
26.01.2018
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