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Vier neue Tools von Google Ads

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Es gibt mal wieder Neues von Google. Unter dem Stichwort „Machine Learning“ stellte die Suchmaschine auf der Google Marketing Live Konferenz neue KI-gestützte Formate und Updates für das Google Werbenetzwerk vor.


1. Responsive Search Ads in Google Ads

oder zu Deutsch Responsive Suchnetzwerk-Anzeigen gibt es aktuell nur im Beta, in den kommenden Monaten soll das Feature für alle verfügbar sein.

Die Responsiven Suchnetzwerk-Anzeigen bieten gegenüber erweiterten Textanzeigen zum einen mehr Platz. So können Responsive Suchnetzwerk-Anzeigen nun drei (statt zwei) Anzeigentitel umfassen. Außerdem stehen für Beschreibungen zwei bis zu 90 Zeichen lange Beschreibungen (statt nur einer Beschreibung mit 80 Zeichen) zur Verfügung. Zum anderen lassen sich bei den responsive Suchnetzwerk-Anzeige bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen hinzufügen. Google blendet dann je nach Suchanfrage automatisch unterschiedliche Kombinationen ein. Alle anderen Felder sind bei responsiven Suchnetzwerk-Anzeigen und erweiterten Textanzeigen gleich.

2. YouTube-Anzeigen mit Maximize Lift von Machine Learning

Die Smart Bidding-Technologie prüft, an welchen Stellen der Customer Journey die Werbung am meisten Sinn ergibt und passt die Gebote an die Auktionszeit an. Somit sollen die Videoanzeigen an User ausgeliefert werden, die am ehesten einen Kauf bei der Marke in Betracht ziehen. Maximize Lift wird Ende des Jahres vollständig ausgerollt.

3. Local Campaigns

Der neue Kampagnentyp Local Campaigns ist für Brick-and-Mortar-Stores gedacht und soll Offline-Käufe steigern. Advertiser müssen nur die Adresse, das Budget sowie ein oder mehrere Creatives hinterlegen und Google macht den Rest. Die Anzeigen werden dann über sämtliche Google-Werbenetzwerke automatisiert effektiv ausgespielt. Die Suchmaschine greift dazu auf die Standortdaten von Google-Usern zu. Das Update soll in den kommenden Monaten weltweit verfügbar sein.

4. Optimierte Smarte Shopping-Kampagnen

Neben der Conversion-Optimierung werden Advertiser mit neuen Gebotsstrategien bei der Ladenbesucher - und Neukundengewinnung unterstützt. Mit Hilfe von „Machine Learning“ wird dann entschieden, ob die Anzeigen bei der Google-Suche, der Bildersuche, auf YouTube oder Partnerseiten ausgespielt werden. Auch die Produkte wählt der Algorithmus entsprechend aus – das Smart Shopping berücksichtigt auch die saisonale Nachfrage oder die Preise. Auf der eigens eingerichteten Seite heisst es dazu:

„Dazu stellen Sie eine Verknüpfung mit einem Merchant Center-Konto her, legen ein Budget fest, laden Assets hoch und teilen uns das Absatzland mit. Unsere Systeme greifen dann auf Ihren Produktfeed zu und testen verschiedene Kombinationen aus dem von Ihnen bereitgestellten Bild und Text. Anschließend werden die relevantesten Anzeigen in verschiedenen Google-Werbenetzwerken ausgeliefert, einschließlich Google Suchnetzwerk, Google Displaynetzwerk, YouTube und Gmail“.

Das Feature soll schon bald aus Shopify zu managen sein. Google kündigt an, dass weitere E-Commerce-Plattformen folgen.

Fazit: Google setzt bei seinen Produkten schon seit Jahren „maschinelles Lernen“ ein. Mit dem Update erhalten Werbetreibende neue spannende Werkzeuge. Allerdings müssen wir uns hierzulande noch etwas gedulden. Bis die Formate in Deutschland angekommen sind, kann es noch etwas dauern.

Quelle: https://www.blog.google/technology/ads/machine-learning-hands-advertisers/

Veröffentlicht am:
19.07.2018
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