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Design ist der Schlüssel. Warum?

Die Macht und Wirkung von Design wird heutzutage von vielen Unternehmen, gerade im Mittelstand, unterschätzt – Sollte gutes Design wieder mehr in den Fokus gerückt werden? Für uns ist die Antwort ganz klar, denn ein gutes Design ist letztendlich das, was die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe weckt und im besten Fall zu einer Kaufentscheidung bewegt.

 

Design Statements...

Jeden Tag begegnen wir in unserem Alltag unzähligen Botschaften, Zeichen und Symbolen, die uns leiten, informieren und verführen. Medien- und Kommunikationsdesigner spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, da sie mit ihren Designs seit vielen Jahren einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung unserer Alltagskultur ausüben. Sie entwerfen für Unternehmen und Medien aller Art und sorgen dafür, dass die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens durch positive Erfahrung und Assoziation langfristig in unseren Köpfen verankert bleiben und somit den Endverbraucher an eine Marke und/oder ein bestimmtes Produkt/an eine bestimme Dienstleistung binden. Denn: Gutes Design ist heutzutage der Schlüssel für gute Kommunikation.

Doch wie denken erfahrene Designer wirklich über dieses Thema und ab wann wird überhaupt von einem "guten Design" gesprochen, das nicht nur hübsch aussieht, sondern auch einen echten Mehrwert für die Marke oder das Unternehmen bietet? Wir haben mal genau hingehört und bei einem Gespräch zwischen dreien unserer .brandcom Designer Mäuschen gespielt.

Ein Austausch über nicht gerade unkontroverse Statements zwischen Marcus Wegner (Senior Experte für Motion Design) Kathrin König (Expertin für UX Design) und Susanne Ziegler (Senior Expertin für Design):

 

Design ist nicht nur schön. Design ist Funktion.

"Was oft missverstanden wird ist, dass Design nicht nur aus Farbe, Form und Typographie besteht, sondern Design ist das Zusammenspiel von Bild, Text, kreativen Ideen, Geschichten und gestalterischen Elementen", sagt Kathrin. "Design vereint Form und Funktion mit dem Ziel dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Letztendlich ist Design der Transporter für alle Informationen, die wir dem Kunden kommunizieren wollen."

Es reicht also bei Weitem nicht aus, wenn wir beispielsweise nur eine besonders hübsch oder besonders ausgefallen gestaltete Webseite haben. Im nächsten Schritt muss der Kunde ohne Umwege an die Informationen gelangen, nach denen er gesucht hat. Damit Design letztlich "funktioniert", braucht es scheinbar noch ein bisschen mehr. Und das bringt uns auch schon zu unserem nächsten Statement...

 

Ohne Inhalt nutzt das beste Design nichts.

Der Unternehmenszweck, die Frage nach dem "Warum", ist entscheidend für das Design. "Wird die Sinnfrage von einem Unternehmen gut beantwortet, wird es uns als Designern leichter gemacht, einen emotionalen Wert zu schaffen und die Zielgruppe direkt anzusprechen", erklärt Marcus. Susanne führt das Beispiel einer Zahnarztpraxis an: "Dort steht das Vertrauen und kompetente, schmerzfreie Zahnbehandlungen klar im Vordergrund. Ein ausgeflipptes und schrilles Design wäre hier irreführend und würde dem Kunden kein Gefühl von Vertrauen und Kompetenz vermitteln."

Ist es in solchen Fällen also legitim mit der breiten Masse mit zu schwimmen und sich Standart-Designs zu bedienen oder ist es nicht erfolgsversprechender den Mut zu einem außergewöhnlicherem Design zu haben, welches man bei Zahnärzten nicht erwartet? "In der Regel ist außergewöhnlich immer besser als gewöhnlich, um herauszustechen. Dennoch muss anhand der Zielgruppe abgewogen werden, inwiefern der Mut zum Außergewöhnlichen vertretbar ist und ob der Unternehmenszweck zielführend kommuniziert wird", schlussfolgert Marcus. "Professionelles und gutes Design kann erkannt werden, wenn es aus einem Inhalt eine Unternehmensbotschaft macht. Ohne Inhalt nutzt das beste Design nichts."

 

Wenn es gut ist, ist es so wenig Design wie möglich.

Ein für die Designer prägender Begriff ist der der Marke. "Im Bereich der Markenkommunikation macht das Design den entscheidenden Unterschied", sagt Marcus. "Das Design entscheidet, ob es sich um ein Unternehmen oder um eine Marke handelt, es entscheidet zwischen emotionaler Bindung und Gleichgültigkeit." Kathrin ergänzt, dass der Faktor Design gerade von kleinen und mittleren Unternehmen unterschätzt werde, aber letztlich sei es das Design, das eine Marke gestaltet. 

Dass Design aber nicht nur Marken gestaltet, sondern auch ein Erfolgsgarant sein kann, zeigen uns marktführende Unternehmen und Marken. "Hier können wir alle noch von den großen Marken lernen und sollten uns diese auch als Vorbilder heranziehen. Was vielen Unternehmen bewusst werden muss ist, dass der Aufbau einer starken Marke immerfort mit einem hohen Designinvestment und einem regelmäßigen Marken-Refresh verbunden ist. Ansonsten bleibt man immer nur mittelmäßig", betont Marcus. Susanne stellt fest, dass sie von Kunden häufig zu hören bekommt, ihre Webseite solle aussehen wie die von Apple. "Doch allein die Webseite hat Apple nicht erfolgreich gemacht. Es ist das Zusammenspiel aus Marke und Erlebniswebseite. Sein zu wollen wie Apple, bedeutet ständig in die Marke und das Design zu investieren, aktuell zu bleiben, neue Trends zu setzen und Vorreiter zu sein."

Design ist also das, was den Kunden fasziniert, an eine Marke bindet und - wie kann es offensichtlicher sein als am Beispiel Apple - ihn zum Kaufen bewegt. Und trotzdem hat sich in den letzten Jahren ein bemerkenswerter Trend abgezeichnet: Die Reduktion von Logos auf nahezu beliebige Einfachheit. Marcus sagt, dass "gutes Design einfach sein muss. Es muss konsequent bis ins letzte Detail sein und wenn es gut ist, ist es so wenig Design wie möglich." Es brauch also manchmal gar nicht viel, um einen Kunden zu überzeugen, was vielleicht gar nicht so schlecht ist, denn...

 

Design wird durch Webstandards und Richtlinien eingeschränkt.

Das Jahr 2010 war ein ereignisreiches Jahr für Designer: Steve Jobs präsentiert das iPad, Google etabliert die freie Nutzung der "Google Fonts" und Kevin Systrom und Mike Krieger starten die Plattform Instagram. Diese Entwicklungen beeinflussten unsere Kommunikation von Marken signifikant und haben das Kaufverhalten der Nutzer einmal auf links gedreht. Insbesondere die Touch-Devices stärken das nutzerzentrierte Denken und lösen auch bei Designern ein neues Gefühl aus. Aber was ist das für ein Gefühl? Ein Gefühl von Kontrollverlust, davon nicht mehr "hinterher zu kommen"?

Denn tatsächlich wird es Designern in der digitalen Welt immer mehr erschwert eine einheitliche Webseite für alle Geräte zu gestalten. "Unsere Kunst wird durch Webstandards und Richtlinien aus dem Suchmaschinenmarketing eingeschränkt", erkennen die drei .brandcom Designer. "Wir mussten lernen, dass die typografische Kontrolle wie bei klassischen Printmedien und der außergewöhnliche Designanspruch durch die Digitalisierung verblasst sind."

"Heutzutage muss ein Weg gefunden werden, um Suchmaschinenmarketing und gutes Design miteinander zu vereinen. Beides ist essenziell, um als Unternehmen Reichweite und Identifikation zu schaffen", betont Susanne. "Dennoch können sich größere Unternehmen, die bereits Markenbekanntheit haben, mehr auf das Thema Design fokussieren."
Und genau das zeigt uns, dass es sich lohnt bereits von Beginn an in ein gutes Design zu investieren. Denn das beste Produkt bringt nichts, wenn es nicht gut dargestellt wird, genauso wenig wie wenn es gut aussieht, aber der Inhalt, die Information, der USP fehlt. Dieses Zusammenspiel bringt letztlich den Erfolg. Wie dort hin kommen? So:

 

Design ist die Aufgabe der gesamten Agentur.

Liebe zum Design ist Liebe zum Detail. Es ist immer das Zusammenspiel aus vielen kleinen Komponenten, die das Gesamtbild stimmig machen und Ästhetik schaffen. "Was in vielen Köpfen noch mehr verankert werden muss ist, dass Design nur so gut ist, wie der Designanspruch der gesamten Agentur. Design beginnt und endet nicht in der Grafikabteilung, sondern Design ist auch das, was in der Programmierung daraus gemacht wird. Jeder in der Agentur benötigt ein gewisses Designempfinden, um es zum Leben erwecken zu lassen", betont Susanne.

 

Und jetzt?

Uns bei .brandcom ist die Wichtigkeit von Design durchaus bewusst, weshalb wir unsere Designziele auch weiterhin fokussieren und verfolgen und das bedeutet auch, sie gemeinsam zu verfolgen. Denn Design beginnt bei uns nicht mit einem hübschen Logo und endet mit einer reizenden Webseite. Design schafft die Grundlage für alles Weitere - sei es Programmierung oder Text - und alle Punkte bedingen sich gegenseitig. Klar ist jedoch: Wenn das Fundament nicht stimmt, wird es schwierig darauf ein Haus zu bauen. Aus diesem Grund plädieren wir auch dafür, dass Design einen höheren Stellenwert, gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen, bekommt. Denn wir wissen aus eigener Erfahrung um die Wirkungskraft von Design und wie essenziell dessen Einsatz ist, um ein Fundament zu schaffen, das eine Marke letztendlich erfolgreich macht. Design ist heutzutage oft ein viel zu unterschätztes Werkzeug, das aber der Knackpunkt ist, an dem sich Ihre Kunden für Sie entscheiden und mit dem letztendlich Marken gestaltet werden, die Geschichte schreiben.

 

Möchten auch Sie ein Design, das den Unterschied macht, das Ihre Marke gestaltet? Wir können Ihre Vorstellungen in die Realität umsetzen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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